Carolien Rens - Praxis für Osteopathie

Aus- und Weiterbildung

 

Als Vollzeitabsolventin habe ich in einer fünfjährigen Ausbildung mit über 5000 Unterrichtseinheiten Osteopathie erlernt. Dazu habe ich die Heilpraktikerprüfung abgelegt. Die Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde. Sie darf nur von Ärzten oder Heilpraktikern eigenständig praktiziert werden.

 

Meine Ausbildung in Osteopathie habe ich in Wiesbaden an einer privaten Osteopathie-Schule absolviert. Das heutige German College of Osteopathic Medicine (GCOM) wurde 1998 als erste Vollzeitschule für Osteopathie mit dem Namen College Sutherland gegründet.

 

Die Unterrichtsfächer (Anlage als PDF) meiner Vollzeitausbildung umfassten in Theorie und Praxis:

 

1626 Unterrichtstunden in den Basisfächern Physiologie, Histologie, Immunologie und Anatomie. Präparationskurse an den Universitäten Heidelberg und Marburg.

 

2821 Unterrichtstunden in den osteopathischen Fächern wie Wirbelsäule, Becken, Extremitäten, myofasciale Achsen u.a.

 

577 Unterrichtstunden in den medizinischen Fächern wie Pathologie, klinische Biologie, Pharmakologie u.a.

 

704 Unterrichtstunden in den Querschnittfächern wie Psychologie u.a.

 

Eine Abschlussarbeit zum Thema "Keuzbiss bei Kindern" und eine Abschlussprüfung beendeten meine Ausbildung.

 

Diese umfassende Ausbildung ist notwendig, um einerseits die vielen Bereiche der Osteopathie als eigenständige und wirksame Form der Medizin zu erlernen und andererseits die eigenen Hände zu feinfühligen Instrumenten zu schulen.

 

Als Patient in Hessen haben sie die Möglichkeit durch die WPO-Osteo (Anlage als PDF) die Ausbildungsintensität des Therapeuten zu erkennen. Nur mit einer Ausbildung von mindestens 1350 Unterrichtsstunden erlangt man die Erlaubnis zur Weiterbildungsbezeichnung "Osteopath".

 

Die meisten Schulen zur Ausbildung in Osteopathie bieten ihre Ausbildung berufsbegleitend an. Die berufsbegleitende Ausbildung richtet sich an Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten. Sie beträgt mindestens vier Jahre und findet in Wochenendseminaren statt. Insgesamt müssen die Schüler mindestens 1.350 Unterrichtstunden absolvieren.